offener Workshop unseres Fachverbandes  –  „Frieden in der Stille finden“    2. – 4. September 2022

offener Workshop unseres Fachverbandes – „Frieden in der Stille finden“ 2. – 4. September 2022

Ganz herzlich möchten wir zum offenen Workshop unseres Fachverbandes

zum Thema „Frieden in der Stille finden“ einladen,

den Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke gestalten werden

2. – 4. September 2022 in Vallendar

Gerade angesichts des Krieges in der Ukraine fragen wir uns: Wie ist es möglich, dass in Europa wieder Krieg herrscht? Wie können wir mit Kriegen im Außen und im eigenen Inneren umgehen?

Friedel schreibt: „Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, ist der Friede ständig bedroht. (…) Es kommt darauf an, uns in Gruppen für Frieden und Gerechtigkeit zu engagieren und nach einem vertrauensvollen, friedlichen, schöpferischen Miteinander in unseren Tanzkreisen zu streben. (…) Wir sollten nicht vergessen: im Herzen sind wir alle Eins.“

In der Hoffnung, dass unsere Besinnung auf den Frieden nicht nur in unser eigenes Inneres, sondern auch nach außen strahlen wird, freuen wir uns auf Eure Teilnahme!

Flyer Anmeldungen bei Ulla Röber

Neue Schriftführerin im Vorstandsteam

Neue Schriftführerin im Vorstandsteam

Seit dem 18. März 2022 haben wir eine neue Schriftführerin im Vorstandsteam:

Regina Keßler stellt sich vor:
Warum ich mich im Fachverband engagiere:

Viktor E. Frankl hat erkannt: „Der Mensch fragt und sucht letztlich nach dem Sinn.“
Die Meditation des Tanzes ist für mich gleichsam eine Antwort auf die Sinnfrage, weil es in den Tänzen inhaltlich um das geht,
was das Leben sinnvoll und wertvoll macht. Die Erfahrung dieser Sinn- und Wertfülle wirkt heilsam.

Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass auch andere Menschen die Meditation des Tanzes und ihre
wohltuende und heilsame Wirkung erfahren können. In der Verbundenheit mit anderen Begeisterten kann man sich gegenseitig
inspirieren und ergänzen.

Regina Kessler hat ihre Ausbildung zur Dozentin für Meditation des Tanzes bei Heidi Hafen und Marianne Baumann (2010-2012)
und das Aufbaustudium bei Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke (2018-2019) absolviert. Sie ist Lehrerin mit Ausbildung in Logotherapie
und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl

Verabschiedung von Ulrike Meister-Lucht
Wir möchten uns auf diesem Wege bei Ulrike Meister-Lucht bedanken für ihre hervorragende Arbeit als Schriftführerin,
besonders für ihre kreativen Gedanken und die immer spannende und interessante gemeinsame Zeit. Sie war uns eine wertvolle
Hilfe und wird uns auch in Zukunft bei Fragen zur Verfügung stehen. Was uns sehr freut.

«Tanzend  auferstehen»  

«Tanzend  auferstehen»  

Am Palmsonntagswochenende traf sich im Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn ein wunderbarer Kreis von mit wenigen Ausnahmen am Institut ausgebildeten Tänzerinnen zum Workshop «Tanzend  auferstehen» . Friedel und Saskia nahmen uns in den Einheiten und durch ihre Tänze mit auf die Reise entlang der Historie vom Einzug Jesu in Jerusalem mit Halleluja und Lobgesang durch das finstere Tal des schmerz- und leidvollen Karwoche-Geschehens bis hin zur Auferstehung an Ostern.

Immer wieder neu erlebten wir diese Bewegung, diesen Weg durch die Tiefe dem Osterjubel entgegen. Ebenfalls präsent war das Thema Garten im Sinne von Blaise Pascal: «In einem Garten ging die Welt verloren – in einem Garten wurde sie erlöst.» Ganz wichtig war und ist Friedel stets unser eigener Bezug zu den Themen. Ich selbst erfuhr dabei, wie die vergangenen zwei Pandemiejahre und auch der Krieg meine Haltung, mein Verhältnis zu Krisen verändert haben und welchen Einfluss die Bilder haben, mit welchen wir unsere Seele nähren.

Deshalb war in diesen Tagen der Fokus besonders auf das Frühlingshafte, Erhebende und Auferstehungsleichte gerichtet. Gestärkt an Leib und Seele und mit Zuversicht trugen wir am Sonntagmittag das in der Gemeinschaft kraftvoll Erlebte hinaus in die Welt – im Herzen die Worte von Silja Walter: «Tanzen heißt auferstehen».

Marianne Baumann

JHV 2022 digital – Online Tanz Meeting „Den Weg des Herzens gehen“

JHV 2022 digital – Online Tanz Meeting „Den Weg des Herzens gehen“

Liebes Mitglied des Fachverbandes, liebe Tänzerinnen, liebe Tänzer,

wegen der national und regional ständig wechselnden Corona – Maßnahmen hat das Vorstandsteam entschieden, die Mitgliederversammlung auch in diesem Jahr digital durchzuführen. Daher laden wir herzlich ein zur

Jahreshauptversammlung am Freitag, 18. März 2022 um 19 Uhr per Zoom.

Hierzu wir möchten Euch auch einladen, zu Beginn des Treffens um 19 Uhr gemeinsam zusammen zu stehen für eine Gedenkminute des Friedens und einen Sonnentanz für all die Menschen, die Hilfe benötigen in dieser Zeit.
Im Anschluss daran wird die Jahreshauptversammlung des Fachverbandes eröffnet.

Das gleiche möchten wir noch einmal am Sonntag, 20. März 2022 um 11 Uhr tun.

Wie jedes Jahr war für den offenen Tanz-Workshop im Anschluss an die JHV das Thema des letzten Balance- Heftes gewählt: „Den Weg des Herzens gehen“. Doch wie schon im letzten Jahr wird es diesmal wieder eine Online-Tanz-Meditation geben, die sich an die Schweigeminute anschließt.

Die Online-Tanz-Meditation „Den Weg des Herzens gehen“ wird gestaltet von
Jeaneth de Witte-Smit und Markus Sellner

Darüber freuen wir uns sehr und danken den beiden für ihr kreatives Engagement.

Es ist gut zu wissen, dass wir gemeinsam in einem großen Kreis beieinander sind,
um für den Frieden in der Welt einzustehen.

Teilnahmebeitrag 10 – 25 € (Selbsteinschätzung),

Zu beiden Veranstaltungen kann man sich anmelden bei

Ulla Röber, Brunnengasse 2, 73557 Mutlangen.

Email: schatzmeisterin@mdt-sacreddance.com

Der Zoom-Link und weitere Informationen zu den beiden Meetings werden einige Tage vor dem Treffen zugeschickt. Wir freuen uns, Dich und viele andere am Freitagabend bei der JHV und/oder am Sonntagvormittag beim Online-Treffen begrüßen zu dürfen.

Das Vorstandsteam

Heidi, Jeaneth, Ulla, Uli, Daniela

 

Auszug aus einem Artikel der Festzeitschrift „Dir zur Feier“ – ital./dt.

Auszug aus einem Artikel der Festzeitschrift „Dir zur Feier“ – ital./dt.

Estratto da un articolo della rivista festiva „Dir zur Feier“ sull’80° compleanno di Friedel, da Valentina Plano, Genova – italiano / tedesco

Ho conosciuto Friedel Kloke a Findhorn nel 2008 in occasione del Festival Internazionale di danza e a quel tempo non sapevo ancora che avrei continuato a danzare con lei senza spostarmi dall’Italia perché pochi anni fa con la collaborazione di Cornelia Betz è stato creato un corso di formazione proprio in Italia e in particolare a Genova dove vivo.

Coincidenza? Sincronicità direi. Quando il nostro percorso evolutivo richiede una particolare svolta, l’Universo cospira per realizzarlo!

Sono stati anni intensi e molto belli. Dal 2013 al 2017 Friedel è venuta a Genova per 4 volte e ci ha insegnato i sui grandi cicli: „Pace“, „Engelwirken – L’Agire degli Angeli“ e „Traumlied – Il sogno di Olaf“. 

Danzando le sue speciali coreografie si partecipa di una gestualità simbolica che diventa una via di accesso alla nostra parte più intima. La musica molto coinvolgente sostiene l’emozione che si crea muovendosi  lungo  schemi  che sembrano evocare una geometria sacra di potente guarigione.

Nella formazione con Cornelia Betz ho imparato a conoscere ad affinare il mio modo di eseguire una danza cercando la purezza del gesto che nelle danze di Friedel è molto vicino alla danza classica. Sono sempre stata attratta dalla danza classica fin da bambina ma vivendo in provincia negli anni ’60 ho potuto frequentare solo la prima classe e l’anelito di questa passione era rimasto frustrato in me.

Moltissime coreografie di Friedel sono ricche di gestualità che può essere eseguita sulla musica anche indipendentemente dai passi di danza e tali gesti ricchi di significato simbolico, permettono di esprimere con il corpo la nostra preghiera, evidenziando bellezza ed armonia che nutrendo il corpo, arrivano alla nostra anima.

Nel maggio 2018 abbiamo fatto insieme a Friedel, un viaggio in Sicilia. Alloggiavamo in un convento nel mezzo del centro storico di Palermo e iniziavamo le giornate in cerchio nel chiostro. Durante l’attunement il cielo azzurro che si apriva sopra di noi contribuiva ad aprire anche i nostri cuori.

Sempre a Palermo nel parco davanti alla Cattedrale, abbiamo incontrato un gruppo di musicisti di strada. Ascoltando una tarantella Friedel si è avvicinata con passi di danza e all’improvviso tutto il gruppo danzava! 

Più tardi Cornelia ha invitato gli stessi musicisti ad allietare la nostra serata nel chiostro Normanno – la musica popolare siciliana era molto coinvolgente e ci ha fatto danzare.

Prima dell’interruzione del Covid-19 il nostro gruppo si riuniva settimanalmente nella sala Lutero di Genova condividendo con chiunque volesse partecipare, i meravigliosi mandala che emergono dalle sue coreografie.

Nell’ultimo periodo, per rispettare il distanziamento, ho ideato un progetto „la meditazione del gesto“ che prevede di utilizzare sulla musica stando fermi sul posto, la ricca gestualità della danze di Friedel come meditazione, anche separatamente dai passi di danza. 

Io penso che il benessere psico-fisico ottenuto con la danza, mantenga alto l’umore consentendo di vivere meglio il quotidiano, in attesa di un nuovo incontro nel cerchio e la gioia di danzare.

Voglio concludere con una frase di Albert Einstein:

Esseri umani, piante o polvere cosmica: 

tutti danziamo su una melodia misteriosa intonata nello spazio da un musicista invisibile.

Valentina Plano, Genova

Traduzione tedesca / deutsche Übersetzung als PDF