JHV 2023 und offener Workshop

JHV 2023 und offener Workshop

17. – 19. März 2023

„Aufbruch ins Ungewisse“

mit Sandra Pawlig und Froukje Anjema

„Ich sagte zu dem Engel:
Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes
der Ungewißheit entgegentanzen kann.
Er aber antwortete:
Tanze nur in die Dunkelheit
und lege deine rechte Hand
in die Hand Gottes
und nimm an die Linke
die Hand deiner Nachbarin
und vertraue deiner Intuition.“
(frei nach einer Überlieferung aus China)

Ort: Evangelische Akademie Meißen

Anmeldung: Ulla Röber

Flyer JHV 2023

Tanzreise nach Lettland

Tanzreise nach Lettland

RIGA – eine ganz besondere Reise

Eine kleine, sehr feine Gruppe reiste Ende August für eine Woche nach Riga. Schwester Diana Cermane hatte eingeladen und ein höchst abwechslungsreiches und rundum erfüllendes Programm für uns vorbereitet. 

Jeder Tag begann mit einem von den lettischen Tänzerinnen liebevoll zubereiteten Frühstück und einer von Friedel und Saskia gestalteten Einstimmung.

Danach hieß es Riga bzw. Lettland erkunden. Natur, Kultur und Konzerte, erlebbare Geschichte und aktuelle Politik, insbesondere aber das gemeinsame Tanzen und Feiern mit Dianas Gruppen haben einen tiefen Eindruck und bleibende Erinnerungen hinterlassen.

Ein großer DANK an Schwester Diana und alle, die dieses besondere Erlebnis möglich gemacht haben.

Angela van der Kamp

Impressionen der Reise (Bilder)

Rückmeldungen von einigen lettischen Tänzerinnen

Inta:

Die schönste Erfahrung war, Friedel kennen zu lernen. Ich wurde wie ein lang vermisster Freund begrüßt, wie eine Tochter, die nach Hause kommt. Als ich mit der deutschen Gruppe tanzte, spürte ich sofort eine gegenseitige Offenheit und Verbundenheit. Der Tanz verbindet uns, wir sind hier und jetzt zusammen. Und es spielt keine Rolle, woher wir kommen und welche Sprache wir sprechen. Ein absolut selbstloses Geben, bei dem jeder von uns das Wichtigste – sich selbst – mit tiefer, aufrichtiger Freude teilte.

Ruta:

Ich hatte ein wundervolles Gefühl – als würde man Freunde zum ersten Mal begegnen. Vom ersten Moment an fühlt man sich allen so verbunden und nahe, als wären sie die engsten Verwandten oder alten Freunde. Das Gefühl der Nähe, sogar bis hin zu Tränen, war beim gemeinsamen Tanzen noch stärker.

Ich habe mich noch nie so glücklich, beschwingt und freudig gefühlt wie während unserer gemeinsamen Tanzwoche.

Mein höchster Glücksmoment – unser gemeinsamer Tanz mit Friedel im Weißen Saal des Rundāle-Palastes.

Anda M.:

Mein schönstes Erlebnis mit den deutschen Gästen war das gemeinsame Singen und Tanzen am Donnerstagabend zu den Klängen der Kokle.

Aija:

Sie waren persönlich inspirierend, bereichernd und von gegenseitiger Freundschaft geprägt.

Diana S.:

Ich fand es toll, dass wir alle die Liebe zum Tanzen geteilt haben!!! Wir waren nicht durch Nationalität, Sprache oder unterschiedliche Lebensauffassungen getrennt!!! Uns einte der Respekt vor Musik und Tanzchoreographen! Der harmonische gemeinsame Tanz von Friedel und Saskia hat uns sehr berührt! Und die besondere Seelenverwandtschaft mit Barbara!!!

Andra:

Besonders beeindruckt hat mich die fantastische Zusammenarbeit zwischen Friedel und Saskia, sowohl als Mutter als auch als Tochter, und Friedels faszinierende Weisheit, Wärme und gleichzeitig guter und spritziger Humor, und Saskia als wunderbare Nachfolgerin! Es ist eine wunderbare Zusammenarbeit, wenn jeder seinen Platz kennt und ein Gefühl von Respekt und Liebe herrscht.

Laila:

Treffen mit Friedel und Saskia – ein bleibender Schatz! Wie ist es möglich, dass Friedel mit Worten tanzt und Saskia sich wie ein Vogel am Himmel bewegen kann?

offener Workshop unseres Fachverbandes  –  „Frieden in der Stille finden“    2. – 4. September 2022

offener Workshop unseres Fachverbandes – „Frieden in der Stille finden“ 2. – 4. September 2022

Ganz herzlich möchten wir zum offenen Workshop unseres Fachverbandes

zum Thema „Frieden in der Stille finden“ einladen,

den Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke gestalten werden

2. – 4. September 2022 in Vallendar

Gerade angesichts des Krieges in der Ukraine fragen wir uns: Wie ist es möglich, dass in Europa wieder Krieg herrscht? Wie können wir mit Kriegen im Außen und im eigenen Inneren umgehen?

Friedel schreibt: „Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, ist der Friede ständig bedroht. (…) Es kommt darauf an, uns in Gruppen für Frieden und Gerechtigkeit zu engagieren und nach einem vertrauensvollen, friedlichen, schöpferischen Miteinander in unseren Tanzkreisen zu streben. (…) Wir sollten nicht vergessen: im Herzen sind wir alle Eins.“

In der Hoffnung, dass unsere Besinnung auf den Frieden nicht nur in unser eigenes Inneres, sondern auch nach außen strahlen wird, freuen wir uns auf Eure Teilnahme!

Flyer Anmeldungen bei Ulla Röber

Neue Schriftführerin im Vorstandsteam

Neue Schriftführerin im Vorstandsteam

Seit dem 18. März 2022 haben wir eine neue Schriftführerin im Vorstandsteam:

Regina Keßler stellt sich vor:
Warum ich mich im Fachverband engagiere:

Viktor E. Frankl hat erkannt: „Der Mensch fragt und sucht letztlich nach dem Sinn.“
Die Meditation des Tanzes ist für mich gleichsam eine Antwort auf die Sinnfrage, weil es in den Tänzen inhaltlich um das geht,
was das Leben sinnvoll und wertvoll macht. Die Erfahrung dieser Sinn- und Wertfülle wirkt heilsam.

Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass auch andere Menschen die Meditation des Tanzes und ihre
wohltuende und heilsame Wirkung erfahren können. In der Verbundenheit mit anderen Begeisterten kann man sich gegenseitig
inspirieren und ergänzen.

Regina Kessler hat ihre Ausbildung zur Dozentin für Meditation des Tanzes bei Heidi Hafen und Marianne Baumann (2010-2012)
und das Aufbaustudium bei Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke (2018-2019) absolviert. Sie ist Lehrerin mit Ausbildung in Logotherapie
und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl

Verabschiedung von Ulrike Meister-Lucht
Wir möchten uns auf diesem Wege bei Ulrike Meister-Lucht bedanken für ihre hervorragende Arbeit als Schriftführerin,
besonders für ihre kreativen Gedanken und die immer spannende und interessante gemeinsame Zeit. Sie war uns eine wertvolle
Hilfe und wird uns auch in Zukunft bei Fragen zur Verfügung stehen. Was uns sehr freut.

«Tanzend  auferstehen»  

«Tanzend  auferstehen»  

Am Palmsonntagswochenende traf sich im Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn ein wunderbarer Kreis von mit wenigen Ausnahmen am Institut ausgebildeten Tänzerinnen zum Workshop «Tanzend  auferstehen» . Friedel und Saskia nahmen uns in den Einheiten und durch ihre Tänze mit auf die Reise entlang der Historie vom Einzug Jesu in Jerusalem mit Halleluja und Lobgesang durch das finstere Tal des schmerz- und leidvollen Karwoche-Geschehens bis hin zur Auferstehung an Ostern.

Immer wieder neu erlebten wir diese Bewegung, diesen Weg durch die Tiefe dem Osterjubel entgegen. Ebenfalls präsent war das Thema Garten im Sinne von Blaise Pascal: «In einem Garten ging die Welt verloren – in einem Garten wurde sie erlöst.» Ganz wichtig war und ist Friedel stets unser eigener Bezug zu den Themen. Ich selbst erfuhr dabei, wie die vergangenen zwei Pandemiejahre und auch der Krieg meine Haltung, mein Verhältnis zu Krisen verändert haben und welchen Einfluss die Bilder haben, mit welchen wir unsere Seele nähren.

Deshalb war in diesen Tagen der Fokus besonders auf das Frühlingshafte, Erhebende und Auferstehungsleichte gerichtet. Gestärkt an Leib und Seele und mit Zuversicht trugen wir am Sonntagmittag das in der Gemeinschaft kraftvoll Erlebte hinaus in die Welt – im Herzen die Worte von Silja Walter: «Tanzen heißt auferstehen».

Marianne Baumann