„es brennt auf der zunge“ Pfingstseminar in Heiligenbruck

„es brennt auf der zunge“ Pfingstseminar in Heiligenbruck

„es brennt auf der zunge“
Pfingstseminar in Heiligenbruck

mit Tanz, Gebärde, Stille und Einzelbegleitung

Wir möchten euch einladen, gemeinsam mit uns die Zeit um Pfingsten zu gestalten.

„alle sprachlosigkeit findet ein ende
es brennt auf der zunge
ich finde mein wort“

(aus: „pfingsten“ von Andreas Knapp)

In Heiligenbruck, einer kleinen Oase im Schwäbischen Wald, umfriedet von Wald, Wiesen und Feldern, mit Kapelle, Labyrinth, Teich und Garten möchten wir in Tanz und Gebärde, biblischen Impulsen und Zeiten der Stille das eigene Leben reflektieren. Die gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten ist Bestandteil der bewussten Gestaltung dieser Woche. Durchgeführt wird das Seminar von uns, 

Dr. Angelika Daiker, Tanz und Gebärde, geistliche Impulse

Anton Seeberger, Liturgie, geistliche Impulse und Chefkoch

Wir stehen beide für persönliche Gespräche zur Verfügung

Anreise:            Samstag 18.05.2024 bis 16.00 Uhr
Abreise:            Samstag 25.05. 2024 nach dem Frühstück 

Wir stehen beide für persönliche Gespräche zur Verfügung

Anmeldung und nähere Infos unter mail@angelika-daiker.de oder www.angelika-daiker.de

            

Adventseminar “Die Stille singt-ganz rein wird die Nacht” mit Friedel und Saskia

Adventseminar “Die Stille singt-ganz rein wird die Nacht” mit Friedel und Saskia

“Ich will still werde und wage zu täumen”Ich will still werde und wage zu täumen

… und spüre tief in mir ungeahnte Möglichkeiten …

… Ich will still werden und lerne ja sagen: zu meinen Visionen, ja zu meinen Grenzen, ja zu meinem Weg.

… Ich will still werden, das Leben fördern: das Feine wahrnehmen, das Zarte schützen, das Kleine wachsen lassen.”

Einige Worte aus einem Gedicht von Max F., die uns zu Beginn des Adventsworkshops in den Ohren klangen “Die Stille singt – ganz rein wird die Nacht”. 

Diese Worte erlebten wir in unserer Seele, als wir mit dem Licht in der Hand das Spiral-Labyrinth gestalteten und in es hinein gingen.

Die Musik und die Licht-Tänze öffneten unsere Herzen und gaben Raum für Stille und Erwartung, Freude und Dankbarkeit, für einen Funken göttlichen Lichts.

Der Advent hat begonnen.

Adventskurs 2023, Oda Dahmen

Die 1. Ausbildung in Meditation des Tanzes in Lettland

Die 1. Ausbildung in Meditation des Tanzes in Lettland

Die Ausbildung in Meditation des Tanzes  wurde in Lettland erstmals vor 3 Jahren angeboten. Für mich ist die Tanzmeditation eine moderne Erweiterung der Gebetszustände des Heiligen Dominikus. Ich habe die Ausbildung in Meditation des Tanzes bei Friedel Kloke – Eibl, Deutschland, absolviert und mich von Schwester Monika Gessner OP inspirieren lassen, bei der ich meine ersten Tanzexerzitien erlebte: Tanzmeditation und Kontemplation sind meine persönlichen Gebetswege, die mir helfen, die dominikanische Spiritualität zu erfüllen – Kontemplation in Aktion.

Die Letten lieben Musik und Tanz. Lettland ist bekannt für seine Gesangs- und Tanzfestivals, an denen fast jeder in Lettland teilnimmt – als Teilnehmer, als Freiwilliger oder als Zuschauer – vielleicht ist das der Grund, warum die Meditation des Tanzes als eine Form des Gebets auf Interesse stößt – sowohl positiv als auch negativ. Die Kirche kennt die Versuche, den Tanz in die Liturgie der Kirche einzuführen, die in einigen Regionen erfolgreich waren. Die Meditation des Tanzes eröffnet jedoch eine weitere Dimension des Gebets – die Öffnung des Herzens für Gott als Mittelpunkt des Körpers – und die meditation-en-croix  als ein zentrales Element hilft, die Bedeutung von Leiden und Tod zu erkennen und zu akzeptieren und transformative Erfahrungen zu machen.

Vor drei Jahren begannen 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die  Ausbildung, die die meisten Anfang Oktober dieses Jahres mit einer schriftlichen Arbeit und einem Zertifikat abschließen konnten – eine Zeit, die für jeden von uns zunächst eine spirituelle und dann eine sehr körperliche Erfahrung in der Beziehung zu Gott war und die uns angesichts des Weltgeschehens vor große Herausforderungen stellte.

Wir erlebten die Zeit von Corona und den Beginn des Krieges in der Ukraine. Wir haben in kleinen Gruppen gearbeitet, im Freien – im Sommer und im Winter – und aus der Ferne – per Zoom. Wir änderten den Ort des Unterrichts, weil wir uns von meinem Zuhause in Lettland verabschiedeten – dem St. Josephs-Kloster, das für uns alle zu einem Symbol der geistigen Heimat geworden war. Das Lehrerteam wurde ergänzt durch Schwester Hanna OP (Theologie), Guna Ezermale (Ballett), Andra Fenhane (Musik), Krišs Edgars Stalidzāns (Gestalttherapie), Pfarrer Tadeusz SJ(geistliche Begleitung).Mein herzlicher Dank gilt allen für ihre kreative und engagierte Mitarbeit!

Im Sommer 2022 wurden die Ausbildungsgruppe von Friedel Kloke – Eibl, der Leiterin des Ausbildunsginstitutes Sacred-Dance, geleitet. Wir hatten die Gelegenheit, Saskia Kloke, Friedels Tochter, Choreografin und Traditionsbewahrerin, zu treffen. Im Jahr 2023 wurden die Ausbildungsgruppe von der Lehrbeauftragten Johanna Schilling  geleitet.

In dieser Zeit haben mehrere Kursteilnehmer begonnen, Meditation des Tanzes an ihren Arbeitsplätzen und/oder in ihrer Gemeinde zu praktizieren. Ruta bietet Meditation des Tanzes in Carnikava an, Sanita in Daugavpils, Anda M. und Anda D. in der Singschule in Madona, Anda D. in der Lutherkirche, Dita in der Tagesstätte und Agate im Kindergarten.

Der Tag der Übergabe der Diplome war der 1. Oktober, das Fest der heiligen Teresa vom Kinde Jesu. Es war auch ein Gemeindefest, also haben wir einen Teil davon gemeinsam gefeiert, getanzt, gesungen, geredet, Gott, einander und unseren Familien gedankt für das Geschenk der Zeit und unseren neuen “kleinen” Weg zu Gott, zu uns selbst und zu den Menschen – die Meditation des Tanzes.

Maasa Diaana Ceermane OP

Bilder der Diplom-Überreichung

 

10-Tage Tanzreise nach Luxor in Ägypten

10-Tage Tanzreise nach Luxor in Ägypten

Wir möchten Euch zu einer Tanz- und Kulturreise nach Luxor in Ägypten einladen.

Jeden Tag tanzen, Yoga, Pool, verbunden mit einem wunderschönen Kulturprogramm, mit Wanderungen in der herrlichen Natur des Niltals und mit den musikliebenden, lebensfrohen Menschen dort. Wir wohnen auf der gemütlichen Westbank gegenüber der schillernden Stadt Luxor in einem kleinen Familienhotel, zu dem wir seit 30 Jahren enge Freundschaft pflegen, und das uns liebevollst betreut.

In die Kosten von 1350.- €  im DZ sind Unterkunft mit Halbpension und komplettes Programm incl Essen, Eintritte, Transfer auf den Exkursionen  eingerechnet, zzgl. 250.- €  Tanzen, zzgl Flug nach Hurghada oder Luxor, der vom bayrischen Pilgerbüro für euch organisiert wird. (EZ- Zuschlag 200.-€)

Durchgeführt wird die Reise von Verena Baldinger und Choon-Sil Christian, beide ausgebildet in Meditation des Tanzes bei Friedel und Nanni Kloke Eibl.

Bei Interesse ruft uns an. Verena     +49 173 37 30306           Choon Sil +49 175 56 84078

Offener Workshop „Verbundensein“   8. – 10. September 2023mit Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke

Offener Workshop „Verbundensein“   8. – 10. September 2023mit Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke

6 Monate nach der Jahreshauptversammlung und dem Workshop „Aufbruch ins Ungewisse“ in Meißen lud der Fachverband Meditation des Tanzes – Sacred Dance zu einem zweiten offenen Workshop nach Bad Herrenalb ein, dieses Mal unter der Leitung von Friedel und Saskia.

Die von Heidi gestaltete Mitte – ein üppig bunt leuchtender Strauß unterschiedlicher Zinnien, „jede Blüte ein Tanz“ – drückte optisch aus, was die Einladung im Flyer formuliert hatte: Lasst uns gemeinsam an diesem Wochenende unser Verbundensein im Tanz erleben. Was uns alle verbindet, worin wir alle Heimat finden, etwas das uns Brücken bauen lässt zu uns und anderen – die Meditation des Tanzes.

Zu Beginn reflektierte Friedel den Begriff „Verbundensein“ und eröffnete mit ihren Gedanken die komplexe Dimension dieses Grundthemas menschlichen Lebens. Die Auswahl der Tänze und der sie begleitenden Texte entfalteten und beleuchteten stimmig wesentliche Aspekte: Ich-Du-Wir, Begegnung, Freundschaft, Sich Verbinden, Loslassen.

Als Beispiel sei hier ein Text von Hermann Hesse zitiert:

                            Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näherzukommen.
                            Unser Ziel ist es nicht, ineinander überzugehen,
                            sondern einander zu erkennen
                            und einer im anderen das sehen
                            und ehren zu lernen,
                            was er ist:
                            des anderen Gegenstück und Ergänzung.

Choreografien wie Freundschaftstanz, Being together/Zweisamkeit, Zwiegespräch, Inanna, Neumond, Alles ist eins ließendie Herausforderungen des „Verbundenseins“ unmittelbar sinnlich erfahren: In Schritten, Gebärden und Raumwegen galt es, sich selbst zu vergewissern und vom Ich zum Du ins Mitinander zu finden.

Die Einstimmung am Sonntagmorgen fügte die Vielfalt des Getanzten und Gehörten noch einmal konzis zusammen: Nach Sonnentanz, méditation en croix, Verbindungstanz-Onthechtingsdans, Wege zu Dir-Wege zu mir und Zuversicht schlossen wir einander im engen Kreis um die Mitte in die Arme und wiegten gemeinsam zur Musik Nasihat (Kradagan).

Die 23 Teilnehmer*innen, angereist vom Norden bis aus dem Süden Deutschlands, aus der Schweiz, dem französischen Jura und Lettland, fühlten sich durch Friedels und Saskias Arbeit reich beschenkt. Tiefe und Fülle zeichnete dieses wunderbar gelungene Seminar aus und hinterlässt vieles zum Nachsinnen und -klingen, das begeistert und zum Teilen drängt.

Uli (Ulrike Meister-Lucht)

Das „Hohelied der Liebe“, Tänze von Saskia Kloke und Bilder von Marc Chagall

Das „Hohelied der Liebe“, Tänze von Saskia Kloke und Bilder von Marc Chagall

Jetzt ist die Zeit – unter diesem Motto fand in Nürnberg vom 07.-11.06.23 der Deutsche evangelische Kirchentag statt.

Nahezu gleichzeitig war es für uns Tänzerinnen und Tänzer die Zeit sich im Rahmen einer Weiterbildung für Dozent:innen zum Thema „Hohelied der Liebe“ mit Tänzen von Saskia Kloke und Bildern von Marc Chagall zu beschäftigen.

Saskia ließ sich von der Musik der Gruppe Fortuna inspirieren und hat wunderbare Tänze choreografiert, die die Bilder und Stimmungen der Texte aus dem „Lied der Lieder“ aufnahmen. Die Bewegungen, Formen und Tanzbilder luden uns zu intensivem Erleben ein.

Wir alle waren in diesen Tagen Lernende, nicht nur Übende, und es war eine Freude zu erleben, wie nach und nach die Abläufe, Bewegungen und Formen klarer, erkennbarer und schöner wurden.

Besonders intensiv erlebten wir die Zeit an zwei Nachmittagen, als wir uns in kleinen Gruppen mit den Bildern zum Hohelied der Liebe von Marc Chagall befassten, viele Details und das große Ganze entdeckten und darüber in einen intensiven Austausch kamen.

Sommerliche Temperaturen trugen ihren Teil dazu bei, dass die gestaltete Mitte sich ständig veränderte und immer wieder einen neuen Blickfang bot.

Sehr beglückt und erfüllt traten wir unseren Heimweg an und tragen nun die Liebe weiter in unseren Alltag, um von der geschenkten Fülle und Schönheit etwas an die Menschen in unserer Umgebung weiterzugeben.

Birgit Krauß

Impressionen